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The Rolling Stones: Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Ronnie Wood: Die Geschichte der Rolling Stones
Gebundene Ausgabe von Ullstein Hardcover ISBN: 3550075731, Erscheinungsdatum: Sept. 2003, Auflage: 1., Aufl.
Aus der Amazon.de-RedaktionWar aber auch höchste Zeit! Dies sieht auch ein begeisterter Amazon-Kunde so. Nachdem für ihn The Beatles Anthology schon schlichtweg "der Hammer" war, dürfte ihn dieses längst überfällige Gegenstück der Rolling Stones endgültig zum glücklichen Menschen machen. Eine unglaubliche, 40-jährige Bandkarriere findet ihren würdigen Ausdruck in einem mehr als opulenten Bildband. Nur eine weitere Bildbiografie? Weit gefehlt! Die Stones selbst sind es, die in ihren eigenen Worten zurückblicken! Dora Loewenstein, die Tochter des Stones-Managers, sowie der Musikjournalist und Stones-Fachmann Philip Dodd, haben die "Größte Rock'n'Roll-Band der Welt" auf ihrer Forty Licks-Jubiläumstour rund um den Globus begleitet und belauscht. Das eigenwillige Erinnerungsprotokoll, das dabei entstand, ist weit spannender als jede penible Biografie es sein könnte. Streiflichtartig liefern Mick, Keith, Charlie und Ronnie eigenwillige Stimmungsbilder aus sämtlichen Schaffensperioden. Reisebeginn sind die rauchgeschwängerten Clubs im Westen Londons, in denen zu Anfang der 60er-Jahre Bands wie die Yardbirds, Alexis Korner und eben die Rolling Stones, den Rhythm & Blues neu definierten. Mick, Keith und Charlie durchleben noch einmal den tragischen Tod ihres Ur-Mitglieds Brian Jones, der sich der Band (drogenbedingt) zusehends entfremdete, von Keith Richards in gewohnt ruppigem Idiom ("keiner verlässt diese Band lebend") trocken kommentiert. Es waren die ersten zehn Jahre, die den Kultstatus der Band begründeten und Epoche machende Alben wie Beggars Banquet, Let It Bleed und Sticky Fingers, die noch einmal anklingen. Neben der musikalischen Seite, dem Tourstress und dem Prozedere des Songwriting, ist es die fragile, hoch explosive Hassliebe des Kreativmotors der Band, Jagger und Richards, die für die aufschlussreichsten Passagen des Buches sorgt. Ausgerechnet aus dem Munde des ewigen "Lehrlings" Ronnie Wood (immerhin seit Mick Taylors Weggang von 1975 vollwertiges Bandmitglied), erstaunt es, zu erfahren, dass er die Band mehr als einmal vor dem Split bewahrte. Das satt bebilderte und süchtig machende Werk wird begleitet von Essays solcher Zeitgenossen wie Ahmet Ertegun, dem legendären Gründer von Atlantic Records, dem Fotografen David Bailey, wie auch dem Superproduzenten Don Was und Sheryl Crow, die den Stones-Sound in ihrem eigenen Werk hemmungslos auslebt. Am Ende des Riesenbuches angelangt, kann man sich nicht mehr vorstellen, dass es eine Welt ohne die Stones geben kann. --Ravi Unger |
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